Das Institut für Halbleitertechnik ist aus dem ehemaligen Institut für Höchstfrequenztechnik unter Leitung
von Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Dosse hervorgegangen.
Mit seinen Arbeiten und Vorlesungen zum Transistor hat er den Grundstein für die Halbleitertechnik an der
damaligen Technischen Hochschule und heutigen Universität Stuttgart gelegt.
Folgerichtig wurde zum Wintersemester 1967/68 das Institut für Höchstfrequenztechnik in Institut
für Halbleitertechnik umbenannt. Von 1978 bis 1993 wurde das Institut von
Prof. Dr. phil. nat. Waldemar von Münch geleitet. In dieser Zeit lag der Arbeitsschwerpunkt zunächst auf
III-V Bauelementen, später auf der Entwicklung von Si-Sensoren und Aktoren.
Mit der Übernahme des Instituts durch Professor Dr. phil. Erich Kasper im Herbst 1993
wechselte der Arbeitsschwerpunkt hin zur Entwicklung und Fertigung von SiGe-Höchstfrequenz-bauelementen.
1997/98 konnte das Institut von der Breitscheidstrasse in den Neubau der Elektrotechnischen Institute II
auf den Universitätscampus nach Vaihingen umziehen und erhielt dort einen modernen Reinraum mit einer
Laborlinie für SiGe-Höchstfrequenzbauelemente.